
Heudorf (27.07.2007)
Bundestreffen der KLJ
Ja, die schlechte Nachricht zuerst: Für alle, die keinen Landjugendausweis haben, und damit leider nicht kommen durften: ihr habt die Party des Jahres verpasst...!
Aber vom Anfang. Unser Gig war Teil (oder Mainact) des von 2000 feierwütigen Landjugendern aus ganz Deutschland frequentierten Bundetreffen der Landjugenden. zu der Ehre waren wir gekommen, weil wir letztes Jjahr bereits für wenig Geld am Kreistreffen der Landjugend Biberach gespielt hatten (übrigens auch supi). Nächstes jahr also folgerichtig am weltweiten KlJB Treffen in Bulawayo, Zimbabwe!
Egal, zurück zum Thema. Als wir angekommen sind, waren außer einem leeren (da war wirklich gar niemand) Festzelt, jeden mengen Pfadfinderzelten, ein paar von einer Nusikkapelle begleiteten Jugendlichen beim Maibaumaufstellen, nicht viel los. Als Konkurenz hatten die Veranstalter aufgeboten, was Koko und die anderen süddeutschen Konzertagenturen noch in ihrem Arsenal hatten: ein Polka Band sowie eine Swing Combo! (wäre auch meine erste Wahl für Landjugenfest gewesen...) Auf jedenfall tätigten wir einen ellenlangen Soundcheck (sind wir ein Coverband, die mit 2 Monitoren aber 4 In-Ear-Wegen auskommt???) dann kurz noch das Catering (stilecht Wuuustsalat und Dinete) und der Journalistin von der bundesLJpressestelle ein Interview gegeben (...Fazit: wir sind dafür... Land und so...) sich kräftig für das sinnfreie Gebrabbel der anderen 2 Trottel geschämt...
Und dann auf die Bühne. Und nach 5 Minuten war die Hütte voll. Wow. Und alle haben abgehottet wie die Blöden. Waaaaahnsinn. Da machts doch gleich noch viel mehr Spass. Vielleicht lag die gute Stimmung auch an unserem eingekauften (Naturalien) Go-Go-Girl. Spielt aber keine Rolle.
In der Pause haben wir dann noch schnell einen als Jägi getarnten Tequila aus dem Pornokoffer der Landjugend Waldniel (Wir sehen uns am Weihnachtsball!) gezwitschert, und dann nochmal 70 Minuten hammerharte Party. Was für ne geile Choose! Aber noch schöner war, dass endlich mal garantiert war, dass es ne dolle Aftershowparty gibt. Nur der kalli hat schnell die Flatter gemacht, 2 mal die Woche Spass wäre aber auch echt zu viel!
Der rest hat sich dann noch nen ordentlichen Happen Spass gegönnt. Erstmal jede Menge CDs signiert und Buttons verteilt. Dann schnell mit kräftiger Hilfe der Waldnielern das Equipment im Bus verstaut. Und dann Richtung Halle, an die Bar, usw... bis alles zugemacht hat. Dann haben wir uns (mittlerweile deutlich ruhiger) noch mit allen Partyunverdrossenen am Lagerfeuer getroffen, und begleitet von der extra mitgebrachten Akustikklampfe alle alten Lagerfeuerkammellen gesungen (...geschrien, gegrölt geheult, als gebe es kein Morgen! als jedoch im Morgengrauen die Stimmen immer lädierter (und die Gitarristen immer schlechter) wurden, und der Schwabe seine absolut lagerfeueruntaugliche Trompete holen musste, sind dann doch die meisten bis auf die ganz harten verschwunden.
Während wir dann alle vollkommen erschöpft am Feuer eingeschlafen sind, hatte unser Tony Mock (seit dieser Woche sein im Personalausweis engetragener Künstlername) dann noch richtig Spass. Mit Nacktbaden vor versammelter Mannschaft, das volle Programm (...hab ich mir erzählen lassen) dann noch kurz unseren Sprinterschlüssel in einem beliebigen Pfadfinderzelt gesucht (folgendermassen: mit der Trompete volle lotte reingetrötet und gefragt: habt ihr unseren Schlüssel?? Ne, den hatte der Ruessl, und der hat im Sprinter geschlafen... hät man auch selber draufkommen können.
Aber irgendwann wurde es dann auch am Feuer hell, schnell noch ein Frühstück (lustige Szene, wir versoffenen verstunken müden Typen unter lauten frisch-freudig ausgeschlafenen LJlern...Haha) und nach 5 Minuten haben im Bus aber auch alle gepennt...
Fazit: die LJ Parties halten, was sie versprechen. Und wir überall dort spielen würden, wohin wir eingeladen worden sind, brauchen wir uns um nächstes Jahr keine Sorgen machen. Cheers!
Autor: Niko
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