
Weihnachtsfeier (28.12.2003)
Im legendären Kreuz bei Bavendorf
Ho,Ho,Ho, und wieder ist ein Jahr rum, das ohne Zweifel das an der Anzahl der Gigs gemessen erfolgreichste bis jetzt war.
Da selbst bei einer phat n' roll (Übrigens unser neues Motto)-SKA Band über das Jahr hinweg etwas Geld liegen bleibt, wird jenes traditionsgemäss (sprich zum 2ten Mal) an der legendären Weihnachtsfeier verpulvert.
Wie immer konnten wir uns auf keinen Termin vor Weihnachten einigen, deswegen die Sause erst am 29.12 stattfand. Location: "Cross" in "Bavenvillage" (Auf Wunsch der Wirtsleute, die um Ihren guten Ruf fürchten, musste ich die Eigennamen verfremden).
Um 18 Uhr Eintreffen der Gäste, eingeladen wie immer alle mehr oder weniger aktiven Musiker, Manager, schlappohrige Roadies, Webmaster, Gastsängerinnen und Keyboarderinnen (Tja Mädels, die einzige Chance diesen Event mal zu erleben ist, mal bei uns gespielt zu haben...) Ich hab mir allerdings sagen lassen, dass schon ab 14.30 die halben Schweinehälften im Dutzent eingetroffen sind.
Erster Programmpunkt war wohl das grätige Ruessel-Gesicht: Mittags hatten wir unser neues Plakat entworfen, und die Vorzeige Version so modifiziert, dass der Gitarrenhals der Comicfigur genau Ruessels Gesicht auf dem Plakat verdeckt. Aber nach einer halben Stunde , die er grätig mit uns war, haben wir ihn dann doch aufgeklärt.
Als nächstes wurde der Kalli-Gedächtnis-Platz mit einem kleinen Bier und einem halben Schweinemedallion gestaltet, da der arme Kerl nicht bei uns sein konnte, und wir ihm aber seine favorisierten Nahrungsmittel nicht vorenthalten wollten.
Vor dem Essen wurde nicht gebetet, aber dafür Weihnachtslieder gesungen, begleitet vom Beiter und unserem Manager auf der Darm -ähhh Blockflöte Dann kam schon das Essen. Unmengen von Essen. Gigantisch. Da hat sich das "Kreuz"( ups, jetzt ist es mir doch rausgerutscht...) wieder nicht lumpen lassen. und Hey, wir können essen, aber diese Unmengen FLEISCH, Pommfritts, Spätzle, KartoffelGratin, usw.. haben selbst wir nicht geschafft. Aber unser Manager hat sich blitzschnell die Reste für die nächsten 3 Mahlzeiten gesichert und verpacken lassen.
Ah, fast hätt ichs vergessen, nachdem wir an der letzten Weihnachtsfeier 290 Jägis vernichtet hatten, und den meisten schon bei dem Gedanken an Jägermeister noch schlecht wurde, wurde als diesjähriges Mittel zur totalen Zerstörung PENG bestimmt. (An dieser Stelle ein Verweis an irgend einen Tourbericht vom Breiter, in dem er lang und Beit beschreibt, was Peng ist..) Danch wurde beschert, allerdings war ich etwas entäuscht, weil die Freude über die "Pakete für Schwangere" die ich aus der Gynäkologie-Praxis abgestaubt hatte, hielt sich irgendwie in Grenzen.
Aber vielleicht wissen ja eure Frauen das zu schätzen....
Dann näherte sich laut dem Weihnachtsfeier-Eventmanager PUSCHEL der HÖHEPUNKT der Veranstaltung:
Die KARAOKE-SHOW.
Über die könnte man jetzt Seiten schreiben, nur ein kurzer Abriss der
Ereignisse: Kontrastreiches boten sicher Puschel und Marissa mit Ihrem Love-Duett. Ob wohl Puschel Intonationsprobleme mit den zahlreichen "Puschel, halts Maul""Buhh""Aufhören" Rufen zusammenhingen??
Unvergessen auch Hansis spanischer Rap, Hansons"Bobby Brown", Botzes sehr überzeugende Version eines "Truckstop" Klassikers, der Webmaster mit der "Fischerin vom Bodensee" usw.
Der Sieger, gekürt aus einer Mischung von Publikum und fachkundiger Jury war allerdings:... Trommelwirbel...
BUBU mit seiner Version der Gsälzbär-Klassikers "Liselotte" begleitet von einer unbschreiblichen Choreografie.
Der Siegerpreis war eine Pfeffer und Salz Menage aus dem Gasthof (Was anderes ließ sich so schnell eben nicht auftreiben.. Erwähnenswert vielleicht noch: Als die Karaoke Show begann, war das Gasthaus noch bumsvoll, nach der Hälfte waren außer ein paar tauben Skat Spielern niemand mehr da. Und das, obwohl wir im Nebenraum waren... ).
Als Nächstes glaubte unser geschätzer 2ter Trompeter, in einem 1 stündigen Wortschwallmarathon den Beiter verabschieden zu müssen.
Irgendwann, nachdem dann auch wirklich alle genug hatten, haben wir ihm dann mit Gewalt das Mikro entwendet.
Der Rest der Veranstaltung löste sich dann immer mehr in Wohlgefallen auf. Um 2 beschlossen die Verbleibenden dann, das Party-Epi-Zentrum zu Benteles nach Hause zu verlegen. Dort angekommen, nachdem die Mini-bar geleert, und Hansons Sonnenbrille eine unfreiwillige gelbe Dusche erhalten hatte, bin ich dann irgendwann um halb 5 ins Bett. Hätt ich mir aber auch grad schenken können, weil im dem Raum über dem Wohnzimmer schlafen zu wollen war schlicht und einfach nicht möglich.
Traurig war dann noch, das unser bewährter Heimfahrservice Burschi die fabrikneue Karre seiner Freundin auf dem Weg zu Bottlingers zerlegt hat.
Aber ehrlich gesagt klingt das ziemlich nach Rock-Star, und war deswegen unserer Weihnachtsfeier würdig.
Wird allerdings nächstes jahr nur schwer zu toppen sein.
Fazit:
1: Gib dem Puschel NIE ein Mikrofon in die Hand
2: Mit knapp 700 Stutz lagen wir deutlich unter unserem letzjährigen
Ergebnis
3: Die 140 Peng waren der größte Posten auf der Pechnung
4: Gib dem Puschel NIE ein Mikrofon in die Hand
5: Gib dem Puschel.....
Autor: Niko
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