Blieskastel (07.11.2003)

P-Werk

Juhuu!!! Endlich mal wieder ein Auftritt mit Übernachten!!
Die Sache hat nur einen Haken: Der (Chaos) Hansi hat den Auftritt organisiert! Es war also eine Fahrt ins Ungewisse! Das einzige was wir wußten war, daß der Auftritt im P-Werk in Blieskastel stattfindet, daß die Bühne kleiner ist wie in Bartholomä, daß der Hansi vergessen hat die Gage auszuhandeln, und daß der Hansi schon mal bei einem Konzert im P-Werk war und es dort sage und schreibe 10 zahlende Gäste hatte. Aber egal, Hauptsache es gibt was zu essen wo Fleisch drin ist, und das hatte der Hans uns garantiert.

Auf die Minute Pünktlich um 20:30 Uhr kamen wir am P-Werk an. Und um 20:32 Uhr hatte der Niko schon den ersten Teller voll Spaghetti gefressen. (Er wäre schneller gewesen, wenn er den Backstageraum gleich gefunden hätte)
Der Rest hat dann auch noch gemütlich gespeist, und dann haben wir uns dran gemacht, unser Zeugs auf die Bühne zu schaffen. Zum Glück hatten wir eine Supportband, deren Schlagzeug wir benutzen durften, denn der Hanson hatte mal wieder die Hälfte von seinem zu Hause vergessen. Nach dem super Auftritt von (Ich kann mir leider keine Bandnamen merken tut mir leid) waren wir dann an der Reihe. Und es waren inzwischen doch tatsächlich en Haufen Leute da die alle in Partylaune waren. Und sogar die Bühne hatte man extra für uns vergrößert. (Leider ist ein Teil davon gleich wieder abgebrochen, weil der Gio und ich aus Versehen gleichzeitig draufgestanden sind.) Wir hatten dann ne richtig geile Party, und als die Stimmung am kochen war hatten wir dann auch noch den Marddin als Gastgitarrero. Nach dem Auftritt haben wir uns dann im Backstageraum warm getrunken, und versucht einen Saarländer davon zu überzeugen, daß man nicht automatisch ein Schwabe ist, wenn man weiß wie man Spätzle kocht.

Leider hat sich bald ein brutal ungünstiges Männer/Frauen- Verhältnis eingestellt (20 Männer, 2 Frauen, eine davon schwanger!) Deshalb blieb uns mal wieder blos der Alkohol! Der Beiter hat dann mal wieder total übertrieben, ist splitternackt durch das P-Werk getorkelt, und hat sich mit der restlichen Tomatensoße eingeschmiert, bevor er sich übergab!

Irgendwann gingen dann alle schlafen (außer der Beiter, weil der war ja gar nicht dabei.) Und jeder stand vor der schwierigen Entscheidung: Lieg ich ins Zimmer mit der guten Luft, wo die ganzen Schnarcher liegen und mach kein Auge zu, oder schlaf ich im Partymief vor der Bühne? Aber da der Teufel in der Not auch Eichhörnchen frißt war mir jede Schlafstätte recht! Hauptsache das Bett ist bequem, und der Puschel liegt nicht drin.

Gute Nacht bis Morgen.....

Ach so, hätt ich fast vergessen: Wir haben da im Backstage an der Wand so ein tolles Wort gelesen, aber ich konnts irgendwie im Tourbericht nicht unterbringen, drum schreib ichs einfach so mal auf um es nicht zu vergessen!

„hintenreinknötern“

Autor: Botze

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