
Gebratzhofen (15.08.2003)
Open Air
So! Also heute hatten wir eine Premiere: 2 Frauen in der Band!! Das war zum einen die Susi, die für den Kalli an den Keyboards einsprang, und zum anderen die Marisa, die einfach mal wieder mitsingen wollte! Deshalb trafen wir uns auch schon ne Stunde früher bei mir um noch ein paar Stücke anzuspielen. Weil eine Stunde recht knapp ist haben wir den Niko dann auch extra gebeten ausnahmsweise mal pünktlich zu kommen. Leider erfolglos!!! Obwohl er gemeint hat, dass er eh mit der Susi noch früher kommt, damit sie sich noch mit Kallis Keyboards anfreunden kann. Aber das war eigentlich sowieso nicht nötig, weil ihr der Kalli alles, was man als Keyboarder bei den Mellers wissen muss, bzw. alles was er weiss, aufgeschrieben hat. Es waren genau zwei Sätze!!
Um halb 6 sind wir dann gen Gebratzhofen aufgebrochen. Da Susi selber gefahren ist und wir sie nicht allein im Auto sitzen lassen wollten, durfte der netteste und niveauvollste von uns (also ich) bei ihr mitfahren. Vor lauter ernsthafter und sinnvoller Unterhaltung haben wir uns dann doch glatt verfahren.
Als wir dann endlich da waren sind wir dann erst mal plan- und sinnlos auf dem Gelände rumgelaufen und haben die allgäuer Mädchen bewundert. (Kraftfutter?)
Irgendwann hat dann mal einer gemeint, dass es nicht schlecht wäre, wenn wir mal so langsam unser Zeug aufbauen würden. Gesagt getan!! Und dann gleich noch ein ausgiebiger Soundcheck, und dann ab zum Essen!!! Es gab Leberkäs und Pommes. Leider konnte unsere vegetarische Keyboarderin gar nichts essen, weil die Pommes in tierischem Fett fritiert wurden.
Gegen zehn fingen wir dann an zu spielen. Und es war mal wieder das typische ländliche Festivalpublikum das am Anfang nicht so recht weiss was es mit unserer „Musik“ anfangen soll, aber mit steigendem Alkoholpegel dann plötzlich voll abgeht!! Deshalb haben wir auch nach dem halben Set eine Pause gemacht um allen die Möglichkeit zu geben den Pegel auch zu erreichen. Und nach der Pause gings tatsächlich voll ab vor der Bühne und drum hats auch richtig Laune gemacht zu spielen.
Weil uns die Lieder ausgingen, und weil heute auch die Bargetränke umsonst waren, haben wir irgendwann die Bühne Richtung Bar verlassen. Dort war es recht lang noch sehr nett, und jeder hat sich gewundert warum der Beiter noch nicht dasteht und nach Hause will, wie sonst immer. Des Rätsels Lösung: Er hat einen älteren Herrn gefunden mit dem er sich über Volksmusik und Trompetenmundstücke unterhalten konnte. Also heute war jeder zufrieden!
Irgendwann fuhren wir dann doch nach Hause, und als der Hanson den ersten Randstein gerammt hatte, wurde uns bewusst, dass Nikos Entscheidung noch zu bleiben und dort einen Übernachtungsmöglichkeit zu suchen, wohl doch die bessere war. Nach viel Gelächter und noch mehr Todesangst kamen wir nach
der wohl längsten Fahrt meines Lebens doch noch alle wohlbehalten zu Hause an!
PS: Der Bericht von Kandern kommt auch bald!
Autor: Botze
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