Konstanz (10.10.2002)

FH Party

Es war mal wieder so weit: FH Party Konstanz mit den „jungen Mellauern“ (na ja, jung sind ja nicht mehr alle). Nach unserem letzten Auftritt in Ailingen, mit diversen Stromausfällen, hofften wir nun auf gute Technik und tanzbereite, unersättliche, partygeile FH-Studies, wie wir das in Kostanz schon immer angetroffen hatten. Die Art von Party haben wir dann auch bekommen. Yeah!!!! Das war mal wieder ein Auftritt nach unserem Geschmack, nachdem man wieder genau weiß warum man das eigentlich macht (ich meine natürlich SKA). Die Laune konnten uns auch nicht die zwei zerstörten Monitore nehmen die während des ganzen Auftritts gebrummt haben. Vielen Dank an dieser Stelle an Botze, der voller Aufopferung seinen Monitor an die Bläser abgetreten hat und uns mit den Worten: „Sag amohl, merget Ihr den it, das des pfeifft, wenn ihr do immer direkt devor standet……“, erfoglos zu erklären versuchte warum wir ihm nicht zu nahe treten sollten.
Die Studies sind dann vor und auf der Bühne, in dem ansonsten wahrscheinlich nicht so brechend vollen Seminarraum, herumgeflogen und haben abgehottet wie die Wahnsinnigen.

Auch fürs Auge war dieses Mal was dabei. Direkt vor der Bühne beglückte uns eine ziemlich besoffene Afro-Asiatin (o.ä., die Herkunft konnte im Detail leider nicht geklärt werden) in einem hautengem roten Oberteil, mit ihren mehr oder weniger anmutigen Bewegungen, und hat allen Bandmitgliedern, außer mir natürlich (dem alternden Saxophonisten) , noch ein paar Schweißtropfen mehr auf die Stirn getrieben. Sie wollte allerdings nicht auf die Bühne kommen und BH´s sind leider auch keine geflogen.
Die Witze von Botze, unserem Basser, sind wie immer in der Form angekommen, dass sich alle angeschaut haben, aber keiner außer uns die Pointe kapiert hat (wie hören es ja nicht zum ersten Mal). Nach schweißtreibenden 2 Stunden Vollgasparty haben wir dann die Bühne geräumt. Ich hatte zwar das Gefühl, das wir hätten spielen können was wir wollten und so lange wir wollten,, aber man soll ja immer aufhören, wenn’s am schönsten ist……

Wir machten uns also auf den langen Heimweg. Auf der Fähre wurden noch einigen Anekdoten über Reispfannen und andere Köstlichkeiten zum Besten gegeben, die vor allem unserem Drummer sehr gut zu gefallen schienen. Der saß nur da und hat seinen inzwischen stattlichen Bauch vor lachen kaum halten können…….

Fazit: Geile Party und hoffentlich nicht die Letzte.

Autor: Hansi

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