
Haßleben (07.05.2005)
Hard Taste Open Air
Oh je!! Ob das mal gut geht? Abfahrt um 9:00 Uhr und das ausgerechnet am Morgen nach dem Blutfreitag.
Aber es waren alle erstaunlich pünktlich. Nicht in bester Verfassung aber pünktlich. Nicht in bester Verfassung bedeutet z.B.: Der Niko steht in der Uniform des Musikverein Taldorf vor der Tür und fragt erst mal ob er meine Dusche kurz benutzen darf. Der Hansi muss noch mal Heim, weil er sein Funkmikro vergessen hat. Der Rupfle (großer Lademeister) schafft es nicht den Sprinter richtig zu Laden, so daß der Fanshop zu Hause bleiben muß.
Und zu guter Letzt merkt der Niko dann auch noch, daß er seine ganzen Klamotten in Hanson‘s Auto hat, welches aber in Weingarten steht. So hat sich die Abfahrt dann doch etwas verzögert.
Da jeder relativ müde war, und unsere Funmachine Hanson erst mal 2 Stunden damit beschäftigt war Entschuldigungs-SMS‘ zu schreiben, weil er am Tag zuvor etwas über die Stränge geschlagen hatte, verlief die Fahrt erstaunlich ruhig. Erst als jemand bemerkte, daß es schon 12 Uhr durch ist, und wir noch nichts gegessen hatten wurde es unruhig. Da wir zu diesem Zeitpunkt noch alle der Meinung waren gut im Zeitplan zu liegen machten wir dann erst mal ausgiebig halt in einem amerikanischen Gourmet Restaurant.
Eigentlich sollten wir spätestens um 15 Uhr auf dem Open Air Gelände eintreffen, da wir um 16 Uhr Umbau hatten, (Und man will ja vorher noch was essen und trinken) aber irgendwie hat es nicht ganz gereicht. So sind wir dann exakt 7 Minuten vor wir zum Aufbauen auf die Bühne mussten angekommen.
Um 16:45 Uhr hieß es dann Showtime für uns, und wir haben Gerockt was das Zeug hält, um uns und das Publikum vor dem sicheren Erfrierungstod zu bewahren. Aber zum Glück hat‘s wenigstens nicht geregnet.
Nach dem Auftritt haben wir dann unser Bestes gegeben um unsere Essens- und Getränkebons zu verkonsumieren. (Pro Person 3 Mahlzeiten und 10 Getränke im 0,5 Liter Becher) Also die 3 Mahlzeiten hat jeder gepackt, aber bei den 5 Litern Flüssigkeit mussten die meisten von uns nach 2,5 Liter Beam-Cola aufgeben.
Beam-Cola deshalb, weil es einfach zu kalt war zum Bier trinken.
Da wir auf gar keinen Fall die Show von unseren Pforzheimer Kumpels von „Yakuzi“ verpassen wollten, machte uns der inzwischen recht verschwenderisch fallende Regen natürlich nichts aus. (Nur unsere Trompeter hatten sich zu diesem Zeitpunkt bereits in den Sprinter zurück gezogen). Natürlich haben die Yakuzi-Jungs unsere Erwartungen mal wieder weit übertroffen. Und als der Hanson dann auch noch als Wutbauch auf die Bühne kam gab es für uns kein halten mehr.
Irgendwann (laut ein paar Bandmitgliedern viel zu früh) sind wir dann doch wieder Richtung Heimat aufgebrochen. Und zum ersten mal seit Menschengedenken hat sich der Rupfle darüber aufgeregt, daß nur noch Bier im Sprinter war und nichts Alkfreies mehr. Die Heimfahrt wurde mal wieder recht spannend, als der Beiter das leuchtende Spritreservelämpchen entdeckte, exakt in dem Moment als wir an einem Schild mit der Aufschrift „Nächste Tankstelle 50km“ vorbei kamen. Aber wir haben‘s noch geschafft (sogar ohne ADAC)
Fazit: Super Open Air;super Bands und spitzenmäßiges Gelände!!! Haßleben rockt!! Und falls wir nächstes Jahr wieder kommen dürfen werden wir auf jeden Fall die Übernachtungsmöglichkeiten in Anspruch nehmen!!!!
Autor: Botze
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