
Eglofs (11.06.2005)
Open Air
Eglofs, dieses Mal ging es also wieder ins malerische Allgäu, da wo die Kühe noch hübscher sind als die Mädels. Obwohl, das muss erst noch genauer erörtert werden. Am besten vor Ort und Stelle und deshalb traf man sich schon um 17:30 Uhr beim Botze zum Sprinterladen. Weil der Kalli vergessen hatte, dass die B31 gesperrt war und er wie immer zu spät dran war (was macht der bloß immer vor den Mellers-Auftritten) kamen wir leicht zu spät zum allseits beliebten Sprinter-Laden, so dass sogar schon Kallis Keyboards eingeladen waren (welcher Trottel hat die eigentlich eingeladen????). Also noch schnell den Rest in den Sprinter geworfen und los ging’s, Kalli am Steuer. Der Kalli, der ja ansonsten schon ein zivilisierter und anständiger Fahrer ist, fuhr dieses Mal noch langsamer als sonst. Was war los??? „Kalli mehr Gas“, „Ich geb schon Vollgas, das pfeift auch so komisch, da ist bestimmt der Turbolader-Schlauch kaputt!“ Turbolader-Schlauch???? Naja, da es keiner von uns besser wusste ließen wir Kallis These, die auf dem bei VHS-Kurs (oder vom Auto-Bild lesen) angeeigneten Wissen basierte, mal so stehen und entschlossen uns, es uns nachher vom Kalli direkt vor Ort bei einem fachkundigen Blick unter die Motorhaube zeigen zu lassen.

(und so funktioniert (oder auch nicht ;o) der Turbolader)
Als wir in Deuchelried, ähhhhh, ich mein Eglofs angekommen waren konnten wir auf dem zu der frühen Uhrzeit noch recht leeren Dorfplatz Platz nehmen und unser Essen zu uns nehmen. Eigentlich spiele ich ja bei den Mellers ja mit, um mir das lästige, von der Musikkapelle bekannte, „Mit-Märkchen-Essen-und-Trinken-Holen“ zu ersparen, aber dieses Mal führte kein Weg daran vorbei. Und manch einer von uns hatte seine 2 Getränkemärkchen schon vor unserem Gig verprasst. Der Niko verbrachte die Zeit vor dem Auftritt noch damit, das ein oder andere 6-25-jährigen weiblichen Wesen anzuspritzen, mit seiner im 1-Euro-Shop erstandenen Wasserspritzpistole.
Während die Mo´ Bettah Freaks vor uns 2 Stunden ihren Ska zum besten gegeben hatten, hatte sich der Dorfplatz schon ganz ordentlich gefüllt. Als wir unser Zeug dann aufgebaut hatten und auch das Monitorproblem gelöst war ging es kurz nach halb Zehn los, und was soll ich sagen, vom 8-Jährigen bis zum 50-Jährigen hat Eglofs gerockt. Und um den von weit her gereisten Südtirolern, die unter dem Publikum waren, in dieser Ferne ein wenig Heimatgefühl zu vermitteln, gaben wir in bester Blasmusik-Manier zwischendurch den „Bozner Bergsteiger-Marsch“ zum Besten und da kochte der Kessel fast über. The Mashine begeisterte auch diese Mal wieder mit seiner sagenhaften „Magic Fire Show“ das Publikum und wollte auch nach dem Gig gar nicht mit dem Feuerspeien aufhören. Da richtig viele Leute „Zugabe“ riefen (!!!!), spielten wir noch ein paar Stücke mehr. Der Niko wollte es nach dem Gig auch mal mit dem Feuerspeien versuchen um seiner Freundin zu imponieren, demonstrierte aber dann doch eher, wie man mit Pulver Feuer löschen kann.
Auf jeden Fall hatten wir nach dem Gig noch jede Menge Spassss. Wir mussten es ja unbedingt mal ausprobieren, wie es so ist, wenn man sich nach einem Auftritt auf dem Dorfplatz wieder trifft und so richtig brutal sauft. Das kannten wir bis jetzt nämlich nur aus Erzählungen. Und man kann sagen dass es durchaus seine Reize hat, vor allem wenn „die Göttin“ in der Bar arbeitet und der Hansi zur Hochform aufläuft. Der Caipi und der Wein wurden manchem zum Verhängnis, vor allem weil beim Message schon jeder mindestens 8 Halbe auf Ex runtergezogen hat. Nämlich immer wenn man nicht selber Solo hatte, und das war so brutal, das glaubt man gar nicht, vor allem bei Rueßel’s Solo.
Die Heimfahrt verlief unspektakulär, wird wurden aufgrund des immer noch defekten Turbolader-Schlauchs sanft in den Schlaf gewogen.
Auf jeden Fall hat Eglofs gezeigt, wie man auf dem Dorfplatz richtig Party macht. Und dass die Kühe hübscher sind als die Mädels konnte widerlegt werden, auch wenn wir kein Kühe gesehen haben. Danke! Wir kommen gern wieder.
Autor: Eberle
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