
Waldshut-Tiengen (09.10.2004)
Kornhauskeller
Los ging unser Mellers Erlebnisausflug wie gewöhnlich beim Botze im Hof. Rupfle`s Buben (also der Jürgen und ich) hatten den Niko, bzw. unsere Nachbarin hat gemeint das es sich um einen dicken Kerl mit gestreiften T-Shirt handelt mit dabei. Vor der Abfahrt hatte unser Getränkebeauftragte Botze noch eine Bitte / Feststellung / Anmerkung / Reklamation, er drohte sogar mit Amtsniederlegung. Der Botze behauptet doch tatsächlich dass es Leute unter den Mellers geben soll, die ihre Getränke halbvoll in den Kasten zurückstellen und dass dann nach einiger Zeit diese zu riechen anfangen und Sachen wachsen.
Kommentare Russel: Das ist alles verstunken und verlogen“
Kommentar Hanson: „Ich glaub der Matze wars“
Kommentar Puschel: „Was hat das mit der 35 Stunden Woche zu tun?“
Kommentar Kalli: „Was ist mit den kleinen Flaschen?“
Aber was soll`s in Zukunft lassen wir alle Flaschen beim Botze auf „korrekt-leergetrunken“ kontrollieren (wenn Ihr euch also nicht weiter an der Welt vergehen wollt, dann lasst doch auf dem nächsten Fest auch eure Flasche vom Botze kontrollieren).
Eigentlich hatten wir gedacht dass wir auf dem Weg nach Waldshut früher oder später den Bus von Moskovskaya einholen, aber die haben`s doch noch geschafft vor uns da zu sein. Okay sie sind ja auch 2 Stunden vor uns losgefahren. Stimmt das Gerücht überhaupt die hätten nur Radler zum Trinken dabeigehabt!? Da sag ich nur eins: Ein Hoch auf unseren Getränke- (und somit) Bierbeauftragten Martin Bottlinger.
Ja, was gibt es für Neuigkeiten bei den Mellers? (diese werden immer bei der Busfahrt erzählt). Also dem Rupfle seine Freundin Manu ist wieder gesund (freut uns natürlich auch, aber bringt uns nichts). Ja und der Rueßel hat seine Freundin auf den Flughafen gefahren (hört sich schon interessanter an) Ja und der Botze und der Hanson haben ein Studio aufgemacht und sie wollen es wirklich „Fat Man Record´s“ nennen. „The Scheinheilige“ sollen dort bereits ihr erstes Studioalbum augenommen haben (das sind doch mal Neuigkeiten). Ja und zu guter letzt der Puschel, also ich, hat 2 Kilo zugenommen. Aber man sieht´s noch nicht.
Die Location in der Moskovskaya und wir an diesem Abend spielen sollten war der Kornhauskeller in Waldshut. Ein langgezogener alter Gewölbekeller; sehr kultig. Nach dem Soundcheck von Moskovskaya und uns hatten wir leider nicht mehr die nötige Zeit um noch so richtig zum Abendessen zu gehen. Fast schon ein Skandal von unserer Seite, aber an alle zukünftigen Veranstalter: Das passiert uns nicht wieder. Punkt 21 Uhr legten wir los, die Anfangs spärlichen Zuschauermengen kamen nach und nach aus den Katakomben heraus und gingen richtig ab. Bis schließlich der ganze Kornhauskeller wie aus dem Lehrbuch rockte und tanzte.
Und so ging´s bei Moskovskaya natürlich weiter, jede der Sie schon mal gehört hat was von was ich spreche. Wir haben währenddessen noch ein Bier getrunken und sind dann heimgefahren, war ja auch ein anstrengender Tag.
Falsch, das hat nur der Kalli so gemacht.
Aber wir, wir haben die Weltherrschaft an uns gerissen, haben getrunken und Backstage noch ne nette Party mit den Jungs von Moskovskaya gehabt.
Auf alle Fälle ein Dankeschön an dich Eva und das ganze Organisationsteam, an das großartige Waldshuter Publikum und an die Jungs von Moskovskaya für den netten Abend
Autor: Puschel
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