
Bis zum Auftritt hatten wir uns schließlich rechtzeitig in der Sporthalle in Wangen eingetroffen. Sporthallen unterscheiden sich ja ziemlich, in diesem Fall hatten wir es mit einer quadratischen (es soll auch runde geben) eher länglichen, fast schon schlauchförmigen, mit Jugendlichen vollgestopften Sporthalle zu tun. Auch glaub dass diese Halle zu meinen Favoriten gehört, nicht zuletzt dank der mehr als 1500 Besucher.
Natürlich haben wir nichts anbrennen lassen bei unserem Gig, und mit unserer unwiderstehlichen Art und Weise -wahrscheinlich nicht zuletzt Dank unseres Aussehens- die Leute zum Abtanzen gezwungen. Da die Stimmung richtig gut war, der Auftritt richtig gut war, gingen wir auch schwer davon aus, dass auch die Afterparty noch verdammt gut werden sollte. Doch irgendwie waren relativ schnell keine Leute mehr in der Halle, unser Mellers eigener südamerikanischer Rum war leer und das mit dem Tischkickern klappte auch gar nicht einwandfrei, wie gewohnt. Also beschlossen wir (de Hanis und ich) ins Jugendhaus (da muss ich immer an den Hit „Im Jugendhaus“ von den „Scheinheiligen“ denken) zu gehen. Da das Jugendhaus etwa 10 Gehminuten entfernt war, haben wir uns doch tatsächlich verlaufen, und das obwohl uns vorher noch 3 Leute den Weg erklärt hatten. Ihr wisst ja wie das ist, wenn man etwas getrunken hat, 3 Aussagen verwirren dann immer ein wenig. Egal, wir ließen uns abholen.
Aber auch im Jugendhaus ging´s eher gemütlich zu. Nach ein bisschen Billard spielen ging`s dann ins Bett.
Nochmals danke ans Publikum und den Veranstalter des U&D in Wangen – Wir kommen wieder!
Viva el ron sudamericano
Puschel
Autor: Puschel